Handball
Handball ist im Grunde genommen der Sport für alle, die sich beim Völkerball früher dachten: „Das geht doch härter!“
Stell dir vor, Fußball und Basketball hätten ein Kind bekommen – aber das Kind hätte zu viel Zucker gegessen. Willkommen beim Handball!
Was ist Handball überhaupt?
Beim Handball spielen zwei Teams mit je sieben Spielerinnen oder Spielern gegeneinander. Ziel: den Ball ins Tor werfen. Klingt simpel. Ist es auch. Theoretisch.
Gespielt wird auf einem Feld mit zwei Toren und einem ziemlich wichtigen Halbkreis – dem sogenannten 6-Meter-Raum. Da darf nämlich nur eine Person rein: der Torwart. Und der hat den mutigsten Job der Welt, denn er stellt sich freiwillig vor Menschen, die einen Ball mit 120 km/h auf ihn werfen. Respekt.
Die Grundregeln – einfach erklärt (aber ehrlich)
- Du darfst den Ball mit den Händen spielen. (Daher der Name. Kreativ, ich weiß.)
- Mit dem Ball in der Hand darfst du maximal drei Schritte machen.
- Dann musst du prellen oder passen.
- Festhalten, Schubsen oder Umarmen ist eigentlich erlaubt – auch wenn es manchmal aussieht wie eine sehr emotionale Gruppentherapie.
- Wer zu hart zupackt, bekommt eine 2-Minuten-Strafe. Das ist wie „Geh mal kurz drüber nachdenken, was du getan hast.“
Ein Spiel dauert 60 Minuten. Gefühlt für die Zuschauer 10 Minuten, für die Spieler ungefähr 4 Stunden.
Welche Position sollte man spielen?
Außen: Schnell rennen, aus unmöglichen Winklen werfen müssen aber meist überhaupt nicht beachtet im Spiel(entspannt bis auf das Rennen zwischendurch)
Kreis: Beim anspiel drehen und im Fallen werfen sonst Gespräche führen mit dem gegner,kuscheln,umarmen(Schubsen, Trashtalk,Beleidigen),arme die mal Oberschenkel sein sollten
Rückraum Links und Rechts: In die Abwehr reinspringen um aufs Tor zu werfen, Laufen, Den freien außen nicht beachten
Rückraum Mitte: Überblick im schnellen spiel behalten, Bälle verteilen, Andere spieler anmeckern bei fehlern ABER sie spielen eh die meiste zeit im Rückraum Links und Rechts(durch das kreuzen)
Tor: Schreien beim verhindern des Tores bis man Heiser ist, wenn er reingeht dem tor die schult geben, Lauffaul, Hälfte der Zeit nur rumstehen
Trainer: Nach dem Spiel das essen ausgeben , meckern 60 min durch aber trotzdem abklatschen und gutes Spiel sagen
Warum ist Handball so verrückt schnell?
Im Gegensatz zu Fußball wird hier praktisch durchgehend gesprintet. Kein gemütliches „Ich laufe mal zurück“. Nein. Angriff. Zurückrennen. Verteidigen. Wieder Angriff. Schwitzen. Noch mehr Schwitzen.
Und das alles in einer Halle, in der es ungefähr so warm ist wie in einer Sauna mit Sportboden.
Taktik? Aber sicher!
Es gibt Spielzüge mit Namen wie „Kreuz“, „Sperre“ oder „Einläufer“. Klingt ein bisschen wie ein Backrezept, ist aber Hochgeschwindigkeits-Strategie.
Die Profis, zum Beispiel die Spieler der THW Kiel oder der Füchse Berlin, trainieren das so lange, bis jeder blind weiß, wo der andere hinläuft. (Was praktisch ist, weil man manchmal wirklich kaum Zeit hat zu schauen.)
Und international?
Bei Turnieren wie der Handball-Weltmeisterschaft sieht man dann, wie wild es wirklich wird. Tempo, Körpertäuschungen, Kempatricks (Ball in der Luft fangen und direkt ins Tor werfen – sieht illegal aus, ist aber erlaubt) und Torhüter-Paraden, bei denen man kurz glaubt, sie hätten Superkräfte oder währen aus Gummi.
Es ist der einzige Sport, bei dem man gleichzeitig werfen, springen, geschubst werden und taktisch denken muss – und danach trotzdem noch freundlich „Gutes Spiel!“ sagt.