Mondschaf

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Das Mondschaf [mohntscharf] ist ein theoretisches Tier, das auf dem Mond erwartet wird, aber noch nicht nachgewiesen wurde.

Theoretische Erklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1781 bemerkte Wilhelm Herschel bei Beobachtungen des Mondes, dass seine Präzessionsfrequenz um einen bestimmten Wert von der rechnerisch bewiesenen abweicht. Da die Dichte und der quantenmechanische Eigendrehimpuls des Mondes schon bekannt waren, postulierte Herschel die Existenz von Mondschafen, die in großen Mengen über die Mondoberfläche ziehen, und deren regelmäßige Wanderung zur Präzession des Mondes beiträgt.

1846 berechnete der französische Mathematiker Urbain Le Verrier die Geschwindigkeit, mit der die Schafe über die Mondoberfläche laufen, abhängig von der Nachwachsgeschwindigkeit von Nahrung, die nur bei Sonnenschein wächst. Gemeinsam mit Johann Gottfried Galle, einem deutschen Astronom, verglich er die Geschwindigkeit mit der Präzessionsfrequenz des Mondes, und konnte somit die These Herschels bestätigen

Das Lowell-Observatorium in Flagstaff, Arizona, konnte 1930 die Daten von Le Verrier und Galle ergänzen, da die Theorie der Mondschafe nicht nur die Präzessionsfrequenz des Mondes, sondern auch Abweichungen von der Regel vor Meteoriteneinschlägen bestätigt. Die Schafe haben ein gutes Gespür für einschalgende Meteoriten und weichen rechtzeitig aus. Das ist der Grund, weswegen sie noch nicht ausgestorben sind.

Entdeckung (noch ausstehend)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der ersten bemannten Mondlandung im Jahr 1969 hatte man sich erhofft, Mondschafe endlich auch mal zu Gesicht zu bekommen. Es stellte sich jedoch heraus, dass Mondschafe anscheinend dasselbe gute Gespür für Meteoriten, wie für Raumsonden haben. Einzig Alfred Worden von Apollo 15 vermutet, ein Mondlamm gesehen zu haben, das sich scheu hinter einem Felsen versteckte. Jedoch konnte die Sichtung nicht bestätigt werden.