Widerstand

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Als Widerstand (auch Aufstand, Erhebung, Gegenstand) wird das Entgegensetzen von Etwas gegen Etwas Anderes bezeichnet.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widerstand Etwas Etwas Anderes Konsequenzen
Elektrischer W. (Halb-) Leiter Strom Veränderter Stromfluss
Konfrontationstherapie Mensch Angst Angst wird beseigt
Revolution Menschen Staatsgewalt Blutvergießen
Kartenhaus Karte Karte Einsturz
Autounfall Baum Auto Stau
Gegensatz Satz Satz Längerer Satz
Gegenteil Teil Teil Ganzes
Wettkampf Gladiator Kampfroboter Keine Ahnung
Innerer Konflikt Teufel auf der rechten Schulter Engel auf der linken Schulter Schizophrenie

Etymologische Erklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verschiedenen Verwendungen des Wortes Widerstand kommen nicht von ungefähr. In seinem Werk Etymologie des Widerstandes (1931) erklärt Hans Albrecht anhand vieler Beispiele die sprachgeschichtliche Vielfalt von Widerstand. Im Kapitel Ohm und Oma schreibt er: "Widerstand muss als Lebenswerk des Stehaufmännchens gesehen werden. Nie wurde, unter Berücksichtigung sozioökonomischer Normen, ein Widerstand, sei er reversibel und temporär oder andauernd und liquid, ohne eine wiederkehrende Ausdauer, mentaler oder physischer Art, ausgeführt, geschweige denn wurde er gebrochen duch bloße Lustlosigkeit, oder das Verlangen nach Abwechslung. Wieder stand das Stehaufmännchen, so sagt man, und eine neue Periode entschiedener Bemühungen begann. Genau wie ein eleklektrischer (sic!) Widerstand nicht, ohne äußeren das ganze Werk betreffenden Einfluss, seine verhindernde Art abgibt, oder seine Existenz beginnt zu leugnen - auch wenn gewisse Figuren, die an der Entwicklung der Quantentheorie beteiligt sind dies versuchen zu rechtfertigen - so wird auch kein anderer, auch noch so unbedeutender, Widerstand, sich in etwas ganz anderes, beispielsweise einen braven Zeitgenossen, umwandeln lassen."