Refrath

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Ortsschild von Refrath (Rewerath)

Refrath (umgangssprachlich auch Rewerath), allgemein bekannt als ein Stadtteil von Bergisch Gladbach ist die Hauptstadt des Bergischen Landes und Verwaltungssitz der Antiklopedia.

Refrath ist durch seine reiche Kultur und blühende Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten zu einer Vorbildstadt für europäische Städte geworden, und 2021 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt worden.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtteile von Bergisch Gladbach

Refrath ist der westlichste Stadtteil der Stadt Bergisch Gladbach. Bergisch Gladbach, einst gemeinsame Großstadt bestehend aus dem heutigen Gladbach im Norden und dem heutigen Bergisch Gladbach im Süden, ist eine kreisfreie Stadt im Osten von Köln.

Bergisch Gladbacher Stadtgebiet

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der östlichen Stadtgrenze von Köln und dem Beginn von Refrath beginnt das Bergische Land. Dort ist es allgemein bergiger[1] als in Köln. Schon Bensberg, östlich von Refrath, ist auf einem hohen Berg[2] gelegen. Östlich der Stadtgrenzen von Bergisch Gladbach beginnt das deutsche Mittelgebirge.

Umliegende Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Refrath ist von drei weiteren Städten umgeben.

  • Östlich liegt Bensberg, mit dem gemeinsam Refrath die Stadt Bergisch Gladbach bildet. Bensberg, obwohl dichter besiedelt, konnte aber, besonders wegen der erhöhten Lage, sich nie zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum entwickeln, und ist mit Refrath nicht ganz auf einer Höhe (Refrath liegt auf 50m ü. NN). Zwischen Refrath und Bensberg befindet sich der autonome Stadtteil Frankenforst. Frankenforst ist tief gespalten (mehr dazu weiter unten).
  • Nördlich liegt Gladbach. Bis zum Jahr 2014 gehörte Refrath gemeinsam mit Gladbach zu einer gemeinsamen Großstadt. Doch gesellschaftliche Krisen führten zu einer Spaltung. Mehr dazu im Abschnitt "Geschichte".
  • Westlich liegt Köln, Millionenstadt und Hauptstadt von Nordrhein Westfalen. Die diplomatischen Beziehungen von Refrath und Köln sind gut, und beide Städte führen eine Art symbiotisches Verhältnis.

Refrath, Bensberg und Frankenforst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bergisch Gladbacher Stadtteil Frankenforst ist durch seine Lage zwischen den gegensätzlichen Stadtteilen Bensberg und Refrath gespalten. Der Anstieg der durch den Frankenforst führenden Kölner Straße trägt vermutlich noch dazu bei. Der Bereich östlich der Kölner Straße ist traditionell bensbergisch geprägt, und hat mit Refrath wenig zu tun. Der Bereich westlich der Kölner Straße ist durch seine Nähe (und seinen fließenden Übergang) zu Refrath stark refrathisch geprägt, und hat mit dem östlichen Teil wenig zu tun. Der Frankenforst besteht zudem noch aus dem Stadtteil Frankenforst Forst, auch genannt Frankreich, und ist von diesem Konflikt kaum betroffen.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Refrath liegt sehr schön in der Natur. Östlich von Refrath liegt Frankreich, voller schöner Bäume, Flüsschen und einem großen See voller Enten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Refrather Geschichte lässt sich grob in 3 Abschnitte teilen, von denen der dritte der interessanteste ist. Der erste Abschnitt umfasst das bronzezeitliche Refrath 1400 bis 700 v. Chr. Der zweite Abschnitt geht von irgendwann im Mittelalter bis 2014. Der neuzeitliche dritte Abschnitt beginnt dann 2014 und ist noch lange nicht zuende.

Bronzezeitliches Refrath und Brutzelland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Region des heutigen Refraths lag Rêw-Rât, Hauptstadt des bronzezeitlichen Großreiches Brutzelland, einem Abkömmling der Adlerberg-Kultur. Einige wenige Bauwerke aus dieser Zeit zeugen von der voraniken Geschichte der Stadt (darunter die Motte in Kippekausen und die Zeltkirche). Popularität erlang die brutzelländische Kultur ab 2014, als es gelang, die Brutzelländische Nationalhymne und das Brutzelländische Zahlensystem zu entziffern. Etwa 700 v. Chr. wurde Refrath von der Hügelgräberkultur verwüstet und blieb 2000 Jahre lang unbewohnt.

Mittelalterliches und vorneuzeitliches Refrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über diesen Abschnitt der Geschichte ist wenig bekannt. Funde belegen, dass ab dem frühen 14. Jahrhundert die Gegend um Refrath wieder bewohnt wurde, größtenteils von Rinderhirten und Wandergärtnern. Irgendwann im Laufe der Geschichte wurde Refrath in Bergisch Gladbach eingegliedert. Das Städteverhältnis zum heutigen Gladbach verlief allerdings nicht friedlich. Als die Stadt 2013/14 am Rande eines Bürgerkrieges stand, trennten sich die Städte. Bensberg und Refrath bildeten das neue Bergisch Gladbach, Gladbach bleib allein zurück bis zum heutigen Tag.

Modernes Refrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 begann dann der Aufschwung Refraths. Die Wirtschaft begann zu florieren (mehr dazu im Abschnitt "Wirtschaft"), und Refrath entwickelte sich immer weiter zu einer Kulturmetropole. Besonderes Ereignis der modernen Geschichte ist die Spinatkrise 2017/18. In Refrath stand (durch das zwischenzeitliche Abwandern wichtiger Wirtschaftsfaktoren) urplötzlich weitaus mehr Spinat[3] zum Verkauf bereit als gekauft wurde / werden konnte. Abhilfe wurde dadurch geschaffen, dass die Stadt mehrere Millionen Euro für den Bau einer Spinat-Pipeline in die Hand nahm, und den Spinat ab sofort in weitere Teile der Erde verkaufen konnte. Wirtschaftlich erlebte Refrath durch die Spinatkrise keinen Einbruch, eher im Gegenteil. 2020 erreichte der refrather Spinatabsatz ein neues Rekordhoch.

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Refrath ist aus sieben Stadtteilen aufgebaut, die sich sowohl durch ihre demographischen und kulturellen Eigenheiten als auch durch ihre Architektur voneinander abgrenzen.

Die sieben Refrather Stadtteile
Refrath-City 0,133 km²
Alt-Refrath 0,562 km²
Kippekausen 0,450 km²
Dreck 0,846 km²
Süd-Refrath 1,32 km²
Nord-Refrath 1,12 km²
Lustheide 0,575 km²
Gesamtfläche 5,00 km²

Refrath-City[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zentrum von Refrath beinhaltet die wichtigsten Einkaufsstraßen, öffentlichen Plätze und Touristenattraktionen. Hier finden sich zum Beispiel der REWE[4], Zentrum der bergisch-gladbacher Lebensmittelindustrie, 5-Sterne-Restaurants wie Sultani (ehemals La Toscana) und die BURGERFAKTUR, andere Restaurants wie König-Kebap, der Refrather Dom Sankt Johann Baptist, die Kreischsparkasse und der Hauptbahnhof von Refrath. Außerdem ist Refrath-City bekannt für seine vielen Bäckereien (mehr dazu im Abschnitt "Wirtschaft").

Alt-Refrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So alt ist Alt-Refrath gar nicht. Irgendwann im Mittelalter (bevor das mittelalterliche Refrath existierte) haben irgendwelche Leute hier mal eine Kirche gebaut, und diese soll nun das Symbol für das Alter von Alt-Refrath sein. Allerdings ist das älteste Gebäude hier nicht einmal halb so alt wie die jüngeren Überreste aus der brutzelländischen Zeit. Also alles etwas Hochstaplerei. Heute ist Alt-Refrath besonders wegen seiner Automobilindustrie von Bedeutung.

Kippekausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist der wahre alte Kern von Refrath, und mehrere Gebäude aus der Bronzezeit bezeugen dies. Besonders markant ist die Zeltkirche, ein Gebäude aus einer Zeit, als man bloß nur Zelte gebaut hat, und noch gar keine Kirchen.

Dreck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niemand weiß, was das Kaktuskruzifix zu bedeuten hat.

Dreck ist das zentrale Wohngebiet Refraths. Das bedeutet, hier wohnen viele Menschen. Der Name dagegen ist etwas irreführend. Besonders dreckig ist es hier gar nicht (außer die Müllabfuhr kommt ein paar Monate lang nicht[5]).

Süd-Refrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Stadtteil liegt ganz im Norden von Refrath. Bekanntheit erlangte dieser Stadtteil durch sein Wasserraketentestgelände am Waldrand. Auch dieser Name ist irreführend, weil Süd-Refrath im Norden der Stadt liegt. Der Irrtum ist einem ungeübten Kartographen unterlaufen und konnte nicht rückgängig gemacht werden.

Nord-Refrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selber Irrtum - Nord-Refrath ist ganz im Süden von Refrath und konzeptionell der kurioseste Stadtteil. Allerdings führt hier die Straße Lustheide durch, was gleich noch witzig wird. Nord-Refrath ist ein einziges Fragezeichen in Städteform. Die Bewohner haben eine eigenartige Vorliebe für Kombinationen (wie man zum Beispiel am Kaktuskruzifix im Bild rechts erkennen kann) und für seltene Nahrungsmittel. Das erkennt man an diversen Straßennamen, die nach besonderen Nahrungsmitteln benannt sind (Bucheckernweg, Forellenweg etc.).

Lustheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bennung dieses westlichsten Stadtteils ist ebenso ein Irrtum geschehen, allerdings von einem anderen ungeübten Kartographen. Die Straße Lustheide ist nämlich ganz woanders als der Stadtteil des selben Namens. Allerdings ist der Fehler insofern zu verzeihen, da die Straße Lustheide weiter östlich Kölner Straße heißt, und gar nicht durch Köln geht. Und der Stadtteil Lustheide heißt schließlich auch nicht Köln.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft von Refrath ist keine Planwirtschaft. Doch ganz planlos läuft sie auch nicht ab, dafür geht es ihr viel zu gut. Refrath hat einige zentrale Wirtschaftszweige, die im Folgenden erläutert werden.

Spinatindustrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mediale Aufmerksamkeit erlangte die refrather Spinatindustrie während der Spinatkrise 2017/18, jedoch ist die Spinatherstellung und -verarbeitung in Refrath zu jeder Zeit hochinteressant. In Sagen heißt es, dass der Spinat sogar in Refrath erfunden wurde, aber ob das stimmt, konnte bislang nicht bestätigt werden. Spinat wird in Refrath besonders auf Pizza oder Pide verkauft. Refrather lieben Pizza und Pide mit Spinat, somit ist immer genug Nachfrage da (außer während der Spinatkrise natürlich).

Backwarenindustrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer einmal Refrath gesehen hat, wird sich mit Sicherheit einmal die Frage gestellt haben "Warum hat Refrath so viele Bäckereien?". Refrath hat viele Bäckereien, allerdings stellt das die Refrather weniger vor wirtschaftliche, sondern eher vor Entscheidungsprobleme. Die nächste Frage, die sich ein Tourist in Refrath sicherlich fragen wird ist "Warum hat der Bäcker so eine komische Tür?". Die Antwort hier drauf ist quasi trivial: Beim Verkaufen von vielen Dingsgedönsen (Refrath ist bekannt für seine weltweiten Streuselcremedingsgedönse) hat sich einmal mehr der Tunneleffekt bemerkbar gemacht.

Die Anzahl von Brötchen wird in Refrath anders gemessen als im Rest der Welt. Anstatt von "acht Brötchen" bestellt man hier "Brötchen mal acht" oder einfach (mit einer Steigeigerung) "Brötötchen".

Automobilindustrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein bedeutender Wirtschaftszweig Refraths ist die Automobilindustrie. Angekurbelt wird sie durch die 24/7-365-Tage-im-Jahr Automobilmesse im Stadtteil Alt-Refrath.

Fritz-Kola[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Refrath ist Hauptsitz des Hamburger Limonadenherstellers Fritz-Kola.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Refrath findet alljährlich das Crew vom Deich-Musikfestival statt. Einzige auftretende Band ist die Band Deichkind, aber einmal angefangen stört das auf dem Festival auch keinen mehr. Deichkind hat den Track Arbeitsamt auf ihrem Debut-Album der Stadt Refrath gewidmet, weil Refrath kein eigenes Arbeitsamt hat.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. und bergischer
  2. Dem Bensberg, versteht sich.
  3. auch als Spinatpizza, Spinatpide etc.
  4. Ratet mal, wo der umgangssprachliche Name der Stadt wohl herkommt.
  5. Aber das würde in Refrath nie passieren.